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Kirchen & Kino - Systemsprenger

KinoRama Unna 14. und 18.10.; Kath. Akademie Schwerte 13.11.

 

Bild: Port au Prince Pictures

 

Systemsprenger

Ein neunjähriges Mädchen, das schon mehrere psychiatrische Aufenthalte hinter sich hat, verweigert sich so radikal allen Verhaltensnormen, dass es für seine Betreuer schwer wird, überhaupt noch Einrichtungen oder Pflegeeltern zu finden. Die Helfer ahnen, dass hinter den Gewaltausbrüchen frühkindliche Traumata stecken, sind aber überfordert und nehmen die Aggression des Kindes persönlich. Der sorgfältig recherchierte und in den Hauptrollen überragend gespielte Film will weder anklagen noch urteilen, sondern wirbt mit großer Kraft um Verständnis für ein Kind, das mit extremen Ausbrüchen nach Halt und Geborgenheit sucht. Statt auf ein Sozialdrama setzt die Inszenierung auf eine starke affektive Anteilnahme der Zuschauer, die auch psychisch in das chaotische Erleben der Protagonistin involviert werden. - Sehenswert ab 14.


DE 2019
Regie: Nora Fingscheidt
Länge: 125 Min.
Kinotipp der Katholischen Filmkritik (Nr. 380) – September 2019
Film des Monats (CH) – September 2019

Unter http://www.kirchen-und-kino.de finden Sie alle Filme und Termine der Saison.

Mittwoch 14.10.2020; 19:30 Uhr und Sonntag 18.10.2020; 11:00 Uhr im   

          Eintritt: 6€;

(Das Thema des Films wird am Sonntagabend in der Predigt in der Sonntagabendmesse um 18:00 Uhr in der Kirche St. Katharina, Katharinenplatz 5-7, 59423 Unna aufgegriffen.)

 

Freitag 13.11.2020; 19:30 Uhr

  • Katholische Akademie Schwerte, Bergerhofweg 24, D-58239 Schwerte
02304 477-0; 02304 477599; info@akademie-schwerte.de

Eintrittspreis: € 5,- (erm. € 4,-)

Aufgrund der Auflagen für öffentliche Veranstaltungen ist die Teilnehmerzahl begrenzt und eine Teilnahme nur nach vorheriger Anmeldung möglich. Dies kann entweder über die Anmeldefunktion dieser Seite oder telefonisch (Montag - Freitag, 08:00-18:00 Uhr, 02304-477-0) erfolgen.
Zur allgemeinen und eigenen Sicherheit ist eine einfache Mund-/Nasebedeckung (sog. Alltagsmaske) zu tragen, wenn der Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Personen nicht durchgehend gewährleistet werden kann.