Immobilienstrategie  Start des Projektes

1. Juli 2022
Erzbistum Paderborn
Am 01.07.2022 startet die Umsetzung der Immobilienstrategie des Erzbistums Paderborn und die neuen Förderrichtlinien für Baumaßnahmen der Kirchengemeinden treten in Kraft. Gerne möchten wir Sie zu diesem Thema hiermit informieren.

Nachdem der Kirchensteuerrat des Erzbistums Paderborn für die Umsetzung der geplanten Immobilienstrategie gestimmt hat, startet das auf mehrere Jahre angelegte Projekt in diesem Sommer.

Kirchliche Gebäude sollen weiterhin oder wieder neu Heimat sein – Orte des Glaubens und des Feierns, Orte voller Leben und Lachen, Orte der Trauer und des Abschiedes, Orte der Freundschaft und Gemeinschaft.

Ein Kernanliegen der Immobilienstrategie ist die Reduzierung von Flächen und Gebäuden.

Dabei ist es wichtig, rechtzeitig Handlungsspielräume aufzuzeigen und zu nutzen.
Es geht keinesfalls darum, dass wir uns vor Ort zurückziehen! Vielmehr bietet die gezielte Beschäftigung mit unseren eigenen Immobilien Chancen. So kann der aktuelle Bestand an den veränderten Bedarf angepasst werden. Dies begünstigt eine Verbesserung der pastoralen Orte und schafft Gelegenheiten und Möglichkeiten der bedarfsgerechten Entwicklung. So gilt es, Neues zu schaffen, das die Interessen der Gläubigen im Heute trifft. Unser Motto lautet: Gestalten statt verwalten.

Aktuell sind wir im Erzbistum finanziell noch gut aufgestellt, aber Prognosen machen deutlich, dass wir jetzt – und damit rechtzeitig – die Weichen für einen nachhaltigen Sparkurs stellen müssen. Oberstes Ziel der Immobilienstrategie ist es, den Immobilienbestand so zu reduzieren, dass er an den zukünftigen Bedarf angepasst wird, aber auch für die Notwendigkeiten der Seelsorge vor Ort tauglich ist. Es muss ein tragfähiges Gemeindeleben auch in Zukunft möglich sein. Auch der Betrieb muss für die Verantwortlichen vor Ort sicher leistbar sein. Hintergrund des Stufenmodells ist ferner das Ziel, in Stufe 1 Geld einzusparen, ohne dass Gebäude dem Verfall preisgegeben werden. Die eingesparten Mittel ermöglichen es uns, in Stufe 2 neue pastorale Konzepte zu entwickeln.

Details finden Sie online: https://wir-erzbistum-paderborn.de/strategische-themen/immobilienstrategie/

 

Immobilienstrategie – So nehmen Pastorale Räume teil

Es gibt einen fünfstufigen Prozess, wobei das Team Immobilienberatung gerne unterstützend zur Seite steht:

1 Informelles Infoangebot

2 Anmeldung

3 Beratung

4 Immobilienvereinbarung

5 Gegenzeichnung durch das Erzbischöfliche Generalvikariat

 

Immobilienstrategie – Die Willensbildung

Gerade zum Start der Immobilienstrategie gilt es, nichts zu überstürzen. Der Prozess ist auf mehrere Jahre angelegt und sämtliche Maßnahmen müssen wohlüberlegt sein.
Dies gilt auch vor dem Hintergrund, dass stets ein hohes Maß an ehrenamtlichem Engagement zum Erfolg der Umsetzung beiträgt. Hier werden wir die begrenzten zeitlichen Ressourcen beachten müssen und gleichzeitig unseren Teil zur Unterstützung beitragen.
Maßgeblich wird aber die Bereitschaft zur Veränderung sein: Bitte betrachten Sie den gesamten Prozess als Chance für Ihren Pastoralen Raum.
Dazu geben wir gerne Hilfestellung und bieten frühzeitige Beratung durch unser Team Immobilienberatung an.

 

Immobilienstrategie – Zwei unterschiedliche Informationsmöglichkeiten:

A) Infoveranstaltungen für Personen im Kirchenvorstand und im Pfarrgemeinderat
Egal ob Sie sich einzeln oder gemeinsam als Pastoraler Raum informieren möchten. Nähere Informationen zu den Veranstaltungen finden sie über den unten stehenden link.

B) Allgemeines Infoangebot zur Immobilienstrategie
Rund um die Immobilienstrategie gibt es sicherlich auch individuelle Fragen, die mitunter am besten persönlich beantwortet werden können. Gerne steht Ihnen ab sofort unser Team Immobilienberatung zur Seite. Nehmen Sie unkompliziert Kontakt auf.

https://wir-erzbistum-paderborn.de/strategische-themen/immobilienstrategie/infoveranstaltungen/

Diese Nachricht soll alle relevanten Personen erreichen. Sollten Sie im Austausch mit weiteren Interessierten feststellen, dass diese die vorliegenden Informationen nicht erhalten haben, bitten wir Sie, diese gerne weiterzuleiten. Vielen Dank dafür!

Für die Projektgruppe Immobilienstrategie und das Team Immobilienberatung,

Daniel Schröter
Dipl.-Ing. Architekt

Erzbischöfliches Generalvikariat
Bereich Bauen
Abteilung Kirchengemeindliche Immobilien – Leitung
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Erzbischöfliches Generalvikariat
Domplatz 3
33098 Paderborn
Tel. 05251 125-1593
Mobil 0151 62373890
daniel.schroeter@erzbistum-paderborn.de
www.erzbistum-paderborn.de

 

Pressemitteilung des Erzbistums vom 4.7.2022:

Erzbistum Paderborn nimmt Gebäude in den Blick

Immobilienstrategie stellt die Weichen für eine zukünftige Nutzung 

Paderborn (pdp) Der gesellschaftliche Wandel hat Auswirkungen auf das Erzbistum Paderborn. Das betrifft auch eine Vielzahl von Immobilien. Ob Pfarrheim oder Kirche: In den nächsten Jahren werden Immobilien und Flächen im gesamten Erzbistum mit Hilfe einer eigens entwickelten Immobilienstrategie unter die Lupe genommen. Dabei entwickeln die Pastoralen Räume frühzeitig Perspektiven für eine langfristige Nutzung und Entwicklung des Gebäudebestands.

„Mit der Immobilienstrategie stellt das Erzbistum Paderborn rechtzeitig die Weichen für eine nachhaltige Nutzung unserer Gebäude“, sagt der Projektleiter für die Immobilienstrategie, Daniel Schröter. Der diplomierte Architekt ist beim Erzbischöflichen Generalvikariat Abteilungsleiter Kirchengemeindliche Immobilien im Bereich Bauen und freut sich, dass das Projekt am 1. Juli gestartet ist.

Die Pastoralen Räume verwalten eigenverantwortlich ihre Flächen und Gebäude, bei der Entwicklung nachhaltiger Konzepte werden sie aber nicht allein gelassen. Sie erfahren durch das abteilungsübergreifende Team Immobilienberatung aus dem Generalvikariat professionelle Unterstützung, um individuelle Lösungen zu entwickeln und die Herausforderungen im Rahmen einer möglichen Veränderung zu meistern. Barbara zum Hebel, Xenia Taubmann (beide Bereich Bauen) Simon Rüffin (Bereich Pastorale Dienste) und ab dem 1. September Thomas Hänsdieke (Bereich Finanzen) geben Hilfestellung und beraten auf Wunsch.

Handlungsspielräume erkennen und nutzen

„Wir machen von Anfang an deutlich, dass es darum geht, Gebäudefläche zu reduzieren“, erklärt Daniel Schröter. „Es ist wichtig, rechtzeitig Handlungsspielräume aufzuzeigen und zu nutzen.“ Es gehe keinesfalls darum, sich vor Ort zurückzuziehen. Vielmehr biete die gezielte Beschäftigung mit den eigenen Immobilien Chancen. So könne der aktuelle Bestand an den veränderten Bedarf angepasst werden. Dies begünstige eine Verbesserung der pastoralen Orte und schaffe Gelegenheiten und Möglichkeiten der bedarfsgerechten Entwicklung. So gelte es, Neues zu schaffen, das die Interessen der Gläubigen im Heute treffe. „Unser Motto lautet: Gestalten statt verwalten“, sagt Daniel Schröter. „Wir sehen die Notwendigkeit und bieten alle nötigen Instrumente, sich auf den Weg zu machen. Der finale Impuls muss aber aus dem Pastoralen Raum kommen.“

Bei der Erarbeitung der Immobilienstrategie wurde ein Förderkonzept entwickelt, das unterschiedliche Förderstufen vorsieht. „Der Prozess ist transparent und stellt die Nachhaltigkeit in den Vordergrund“, erklärt Daniel Schröter. Er hofft mit dem interdisziplinären Team, dass sich die Pastoralen Räume aktiv einbringen und eigene Vorschläge für die Reduzierung von Gebäudefläche machen. „Die ersten Anfragen sind sehr vielversprechend“, signalisiert das Team Immobilienberatung.